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Reanimationskurs/ Training für Angehörige im Notfall

Großes Interesse bei Info-Veranstaltung der Initiative Gesundheit und Prävention e.V. Ittlingen

Zunehmendes Interesse ist bei der Trainingsveranstaltung der Initiative Gesundheit und Prävention e.V. Ittlingen festzustellen. Das zeigte die große Zahl der anwesenden Mitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

„Ängste will man mit diesen Übungsabenden abbauen, so der Tenor von Willi Ruff aus Reihen, ehemaliger Rettungsassistent. Innerhalb eines Jahres ginge manches bereits Vermittelte in Vergessenheit, weshalb es sinnvoll sei, immer wieder die Angebote des Vereins anzunehmen, die zudem für Teilnehmer kostenlos sind“.

 

Willi Ruff erläutert in seinen Ausführungen lebensrettene Sofortmaßnahmen, Störungen des Bewusstseins, Bewusstlosigkeit und ihre Ursachen, Erkennen der Bewusstlosigkeit als auch die Gefahren der Bewusstlosigkeit. Dabei entsteht die größte Gefahr dadurch, dass die Schutzreflexe bei Bewusstlosen ausgeschaltet und die Muskeln völlig erschlafft sind. Während bei ungestörtem Bewusstsein prinzipiell nie die Atemwege verlegt werden, ist dies beim Bewusstlosen die eigentliche Gefahr. Die Zunge könne wegen der Muskelerschlaffung die Atemwege im Rachenraum verschließen. Erbrochenes oder Blut können in die Atemwege eindringen und bedingt durch den jetzt fehlenden Hustenreflex zur Erstickung führen. Bewusstlosigkeit bedeutet akute Erstickungsgefahr und damit Lebensgefahr!!!“

Ganz wichtig sei bei Bewusstlosigkeit den Betroffenen ansprechen/anfassen. Dabei fasst man ihn am Arm oder an der Schulter und prüft so, ob er bei Bewusstsein ist. Reagiert der Betroffene nicht, ist er bewusstlos.

NOTRUF 112 nicht vergessen!!!

Als erste lebensrettende Sofortmaßnahmen sind vom Ersthelfer die bewusstlose Person auf Atmung kontrollieren, auf sichtbare Lebenszeichen achten und bei vorhandener Atmung in die stabile Seitenlage zu bringen.“

 

Die praktischen Übungen folgten an den Teilnehmern der Übungsabende als auch an den mitgebrachten Menschenpuppen. Praktische Übungen sind immer sehr interessant, denn hier ist schnell erkennbar, wie in einem Notfall zu handeln ist.

 

Der Einsatz des Defibrilators gehört ebenfalls zu den praktischen Übungen. Er sollte nach Meinung der Ärzte und Physiotherapeutchen unbedingt in jeder Sporthalle vorhanden sein. In der Ittlinger Sporthalle ist der Zugang aller Vereine und eines Verantwortlichen geregelt.

Bei der Koronar-Herzsportgruppe in Ittlingen ist jeweils der verantwortliche Mediziner, nämlich Dr. med. Til Uebel sowie die Krankensporttherapeutinnen Hopp, Queren und Wachsmuth bei sämtlichen Übungsabenden anwesend.

 

Leo Imhof vom Schlaganfallformum Sinsheim, Selbsthilfegruppe Schlaganfall Sinsheim und Seniorenbeirat bei der Stadt Sinsheim bietet ebenfalls die Dienste seiner Organisation an. Auch er vertritt die Meinung, dass in diesem Bereich noch viel mehr getan werden muss.

 

Selbstverständlich stehen alle Verantwortlichen der Initiative Gesundheit und Prävention e.V. Ittlingen für Fragen zur Verfügung

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